Datensicherung und Wiederherstellung

Neuerungen in CDP 5.1

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Sonicwall bietet ab sofort die CDP 5.1-Appliances mit einer Vielzahl neuer Bedien- und Produktivitätsfunktionen an. Diese sollen speziell kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, den hohen IT-Anforderungen von heute an Datenschutz und Disaster Recovery gerecht zu werden.

Mit den CDP 5.1-Appliances erweitert SonicWALL CDP seine umfassende Datenschutzlösung um modernste Funktionen für Backup, Disaster Recovery und zentrale Richtlinienverwaltung – und gibt IT-Abteilungen damit verbesserte Tools an die Hand, die für eine einfachere Verwaltung, optimiertes Backup-Scheduling sowie eine bessere Kontrolle der Bandbreitennutzung sowohl im lokalen Netzwerk als auch über das Internet sorgen.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick:

Bandbreitenverwaltung.

Die Verwaltung der Bandbreitennutzung kann an zwei Stellen ansetzen.

Zwischen CDP und Upstream-CDP oder SonicWALL Offsite-Portal.
Figure 1.
Figure 2.
Figure 3.
Figure 4.

Über die Weboberfläche der CDP-Appliance kann die maximale Geschwindigkeit in Kbit/s festgelegt werden, mit der die Übertragung von einer CDP-Appliance zum Offsite-Portal oder zu einer anderen CDP-Appliance erfolgen soll.

Die Einstellungen zur Bandbreitenbegrenzung werden im Menü der Weboberfläche unter "Netzwerk" angezeigt (siehe Abb. 1 unten). Diese Funktion kann aktiviert/deaktiviert werden (standardmäßig deaktiviert). Ist die Funktion aktiviert, wird die ausgehende Bandbreite auf den festgelegten Wert begrenzt.

Zwischen Agent und CDP.

Mit dem Enterprise Manager kann die Zahl der Verbindungen, die zur Kommunikation zwischen einem Agenten und der CDP-Appliance genutzt wird, in jeder Regel auf eine Zahl zwischen 1 und 10 begrenzt werden.

Die Einstellung wird im Enterprise Manager unter "Regeln" -> "Regel hinzufügen/bearbeiten" -> "Allgemeine Einstellungen" im Fenster "Regel hinzufügen" oder "Regel bearbeiten" angezeigt (siehe Abb. 2 unten).

Verbessertes Scheduling für kontinuierliche Datei- und Ordner-Backups.

Mit dieser Funktion können für jede einzelne Regel Start- und Endzeitpunkt des Backups der entsprechenden Dateien/Ordner festgelegt werden. Ist die Funktion aktiviert, werden die Datei-/Ordner-Backups nur während des vom Agenten für diese Regel festgelegten Intervalls zugelassen. Standardmäßig ist das Scheduling ab der Erstellung der neuen Regel 24 Stunden aktiv.

Die Scheduling-Funktion kann nur für Dateien, Ordner und Client-Anwendungen verwendet werden und ist unabhängig von der Scheduling-Funktion für Serveranwendungen.

Die Einstellung wird im Enterprise Manager unter "Regeln" -> "Regel hinzufügen/bearbeiten" -> "Scheduling" im Fenster "Regel hinzufügen" oder "Regel bearbeiten" angezeigt (siehe Abb. 3 unten).

Verbessertes Scheduling für das Backup von Anwendungen.

Mit dieser Funktion können der Tag und die genaue Startzeit für geplante vollständige, differentielle oder protokollbasierte Backups von Exchange, Active Directory und SQL Server konfiguriert werden, so dass die Backups wiederholt und vorhersagbar stattfinden.

Die Scheduling-Funktion für Serveranwendungen wird im Fenster mit dem Backup-Intervall für Serveranwendungen angezeigt (siehe Abb. 4 unten).

In der folgenden Tabelle werden die Einstellungen für die Backup-Intervalle und-Zeiten erläutert.
Intervall Tag (Monat/Woche) Startzeit des Backups Bemerkungen
Monatlich 1.–31., letzter Tag Geplante Uhrzeit Es wird jeden Monat an dem ausgewählten Tag des Monats und zur festgelegten Uhrzeit ein Backup durchgeführt. Am letzten Tag des Monats wird außerdem überprüft, ob für nicht existierende Tage Backups geplant sind: Diese werden ebenfalls durchgeführt. Beispielsweise werden Backups, die für den 29., 30. und den 31. geplant sind, am 28. Februar durchgeführt.
Alle zwei Wochen Sonntag bis Samstag Geplante Uhrzeit Es werden alle zwei Wochen an dem in der Weboberfläche festgelegten Wochentag und zur dort spezifizierten Uhrzeit Backups durchgeführt.
Wöchentlich Sonntag bis Samstag Geplante Uhrzeit Es werden jede Woche an dem in der Weboberfläche festgelegten Wochentag und zur dort spezifizierten Uhrzeit Backups durchgeführt.
Täglich K.A. Geplante Uhrzeit Es werden jeden Tag Backups durchgeführt.
12 Stunden K.A. K.A. Es werden alle 12 Stunden Backups durchgeführt, beginnend am 1. Januar 1601 (Beginn des Win32-Zeitraums)
6 Stunden K.A. K.A. Es werden alle 6 Stunden Backups durchgeführt, beginnend am 1. Januar 1601 (Beginn des Win32-Zeitraums)
4 Stunden K.A. K.A. Es werden alle 4 Stunden Backups durchgeführt, beginnend am 1. Januar 1601 (Beginn des Win32-Zeitraums)
3 Stunden K.A. K.A. Es werden alle 3 Stunden Backups durchgeführt, beginnend am 1. Januar 1601 (Beginn des Win32-Zeitraums)
2 Stunden K.A. K.A. Es werden alle 2 Stunden Backups durchgeführt, beginnend am 1. Januar 1601 (Beginn des Win32-Zeitraums)
1 Stunden K.A. K.A. Es werden jede Stunde Backups durchgeführt, beginnend am 1. Januar 1601 (Beginn des Win32-Zeitraums)
30 Minuten K.A. K.A. Es werden alle 30 Minuten Backups durchgeführt, beginnend am 1. Januar 1601 (Beginn des Win32-Zeitraums)
Standard (*) Übernommene Werte Übernommene Werte Wenn diese Option ausgewählt ist, werden die Scheduling-Einstellungen von den übergeordneten Elementen übernommen. Jedem Objekt ist eine Instanz übergeordnet und jeder Instanz eine Anwendung. Die Einstellungen sind grau hinterlegt und können nur bei dem Element bearbeitet werden, von dem die Werte übernommen wurden.
Nie K.A. K.A. Es wird nie ein Backup durchgeführt. Diese Option ist nur für differentielle und protokollbasierte Backups verfügbar.

Warnungs- und Upstream-Einstellungen.

Warnungseinstellungen.

Mit dieser Funktion kann eingestellt werden, ob spezifische Alarmfunktionen zur Analyse und Problembehebung per E-Mail an einen autorisierten Administrator weitergeleitet werden sollen. Der Administrator kann allgemeine Warnungen über eine einfache Benutzeroberfläche auf flexible Weise aktivieren/deaktivieren und so eine höhere Transparenz und optimierte Verwaltung für die gesamte Backup-Umgebung erzielen. Beispiele:

  1. Wenn über 80 % des verfügbaren Festplattenspeichers der CDP-Appliance belegt sind und die Funktion aktiviert ist, wird eine Meldung des Typs "Lokaler Speicher fast voll" an den Administrator ausgegeben.
  2. Wenn Offsite-Geräte konfiguriert sind und es zu Verbindungsfehlern kommt, wird eine Meldung des Typs "Offsite-Verbindungsfehler" an den Administrator ausgegeben, sofern die Funktion aktiviert ist.
Figure 5.
Figure 6.
Figure 7.
Figure 8.
Figure 9.

Da die CDP-Appliance die Konnektivität auf Basis von Zeitintervallen überwacht, wurde die Funktion "Auszulassende Warnungen" eingeführt. Damit kann ein Administrator die Mindestanzahl an fehlgeschlagenen Versuchen konfigurieren, bevor eine Fehlermeldung über ein potenzielles Konnektivitätsproblem ausgegeben wird.

Die Einstellungen werden in der Weboberfläche unter "System" -> "Warnungseinstellungen" angezeigt (siehe Abb. 5 unten).

Upstream-Einstellungen.

Über diese Funktion kann die Upstream-Synchronisierung auf Basis von Zeitintervallen festgelegt werden. Der Upstream ist entweder ein Sonicwall-Portal oder eine Upstream-CDP-Appliance. Der Mindestwert beträgt 15.

Die Einstellung wird in der Weboberfläche unter "System" -> "Upstream-Einstellungen" angezeigt (siehe Abb. 6 unten).

Beispiel.
  • Die Anzahl der auszulassenden Warnungen ist auf 4 gesetzt.
  • Die Upstream-Einstellungen sind auf alle 15 Minuten festgelegt.
  • Die Warnung "Offsite-Verbindungsfehler" wird nach jedem 4. Versuch oder alle 60 Minuten ausgegeben.
Manueller Schlüsselsatz.

Mit dieser Funktion können Lizenzen von MySonicWALL heruntergeladen und installiert und der SSH-Zugriff für Support-bezogene Aktivitäten aktiviert werden, wenn die SonicWALL-CDP-Appliance in einer Umgebung implementiert wird, in der Internetverbindungen untersagt sind.

Schritte zum Erwerb der Lizenz.
  1. Der Benutzer erhält die verschlüsselten Lizenzschlüsseldaten von seinem http://www.mysonicwall.com-Konto für die CDP-Appliance (siehe Abb. 7 und 8 unten).
  2. Der Benutzer kopiert die Lizenzdaten auf der Weboberfläche auf der Seite "System" > "Lizenzen" in das Feld für den manuellen Schlüsselsatz (siehe Abb. 9 unten). Hinweis: Diese Funktion ist für CDP-Benutzer verfügbar, die über ein mysonicwall.com-Konto verfügen. Nur support die Aktivierung des Root-Zugriffs über SSH ist nur durch den technischen Support von SonicWALL möglich.

Optimierte Handhabung großer Dateien.

Durch die Nutzung von Snapshots auf Windows-Clients kann die CDP-Appliance große und häufig geänderte Dateien sicher abspeichern, so dass verhindert wird, dass Übertragungen unterbrochen werden, weil eine Datei während ihres Backups geändert wird. So wird sichergestellt, dass Dateien stets zuverlässig gesichert werden.

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